„Smart Meter“: Der Spion am Stromzähler – Quelle: https://www.shz.de/11343366 ©2018

Die Bundesregierung will einen flächendeckenden Austausch aller Stromzähler durch digitale Verbrauchsaufzeichnungsgeräte („Smart Meter“) vorschreiben. Sogar eine Fernübertragung des Stromverbrauchs soll eingebaut werden dürfen – ohne Widerspruchsrecht der Verbraucher. Fünf Gründe, warum Sie dagegen protestieren sollten:


1. Die digitalen Zähler erfassen Ihren Stromverbrauch auf 15 Minuten genau. Diese Daten verraten viel darüber, welche Geräte wann in Betrieb waren, wie viele Personen zu Hause waren und was diese wann getan haben.

Nicht nur der Ehepartner kann sich dafür interessieren, sondern beispielsweise auch Einbrecher auf der Suche nach leeren Wohnungen.

Mithilfe der Verbrauchsaufzeichnungen kann tief in unsere Privatsphäre eingedrungen werden.


2. Das „Smart Metering“ kostet Sie Jahr für Jahr bis zu 90 Euro zusätzlich. Ein flächendeckender Einbau droht einen gesamtwirtschaftlichen Schaden in Höhe von hunderten von Millionen von Euro zu verursachen.


3. Pilotversuche belegen, dass digitale Zähler bei den wenigsten Haushalten zu einer Verbrauchseinsparung führen. Die Verbraucherzentrale kritisiert: „Hightech in den Kellern bringt den Verbrauchern kaum Mehrwert, dafür aber dauerhafte Kosten“.


4. Die österreichische Ärztekammer warnt vor Gesundheitsrisiken durch erhöhte Strahlenbelastung. Kinder sollen Studien zufolge besonders gefährdet sein. Österreicher und Niederländer dürfen Smart Meter ablehnen – in Deutschland ist dies nicht vorgesehen.


5. Digitale Messsysteme können eine Fernabschaltung der Stromversorgung ermöglichen. Die Stromkonzerne sehnen die Möglichkeit herbei, säumigen Kunden den Strom aus der Ferne abzudrehen. Experten warnen aber, auch Hacker könnten in Zukunft den Strom in ganzen Stadtteilen lahm legen.


Insgesamt ist der Einbau der Spionagegeräte als Gelddruckmaschine für die Industrie einzuordnen, die nichts mit Effizienz und Umweltschutz zu tun hat, sondern milliardenschwere Belastungen der ohnehin schon gebeutelten Stromverbraucher nach sich zu ziehen droht. 70 Prozent der Bürger sind gegen einen Zwangseinbau digitaler Stromzähler – und Sie?


– Quelle: https://www.shz.de/11343366 ©2018

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    Kommentare 1

    • Zum Artikel "Smart Meter" eine kleine Ergänzung, mit nachfolgend zwei Verweisen;


      Ja, in der Tat ein weiterer Irrsinn, resultierende Folge vom "Hinnehmen"

      erweiterter Handelsrecht-Basis bezeichnet mit "Seerecht" (Einführung Testphase 02.2014, für Geltend erklärt 01.01.2016)


      Doch sehen wir uns ein paar Tatsachen an, es handelt sich dabei um nichts anders als einen DEAL,

      wenn drei Herstellern (welche als Lizenznehmer) solch Geräte auf Halde produzierten, zu einem Zeitpunkt wo nicht mal wer etwas von deren Existenz wußte ( genau wie bei sogenannten "Rauchmeldern"! ) und "rein zufällig" die großen, sogenannten Provider, schon mal neu gestaffelte Gebührenlisten in die Schublade legten, für später... (Polit gestützter Lobbyismus pur) !!!


      Irgendwie könnt man belächeln, dass kaum wer daran denkt, dass solch Geräte niemals Energie einsparen werden, nicht nur weil sich sogenannte "Energielieferanten" die Dinger fürstlich entlohnen lassen (über dann neue Nutzungsgebühr...), sondern das Netz der Dinger selbst auch jede Menge Energie verbraucht, wo über "Umlagen" den "Verbrauchern" auferlegt werden sollen, so deren Plan.

      Dazu noch ein viel viel längerer "Rattenschwanz", nötige Hard- und Software "dahinten" (Auswertung...), nebst damit dann "Beschäftigten" Institute, wo dann als Dienstleister für die Energie-Riesen all das dann betreuen sollen - sitzen auch schon in ihren "Sturmgräben" und reiben sich die Pfoten... - nun ja, neben Installation-, Wartung, Instandhaltung u.s.w. u.s.f. versteht sich, weshalb leider viele Verbände als Fürsprecher auftreten !


      Eine der größten Ironien dabei ist jedoch, dass z.B. Deutschland noch nicht einmal über ein entsprechend leistungsfähiges Netz zur Datenweiterleitung verfügt, auch wenn oft so getan wird (sind >10 Jahre hinten dran !), nicht einmal 70% mit Glasfaser versorgt bzw. daran angeschlossen, oder nur Bruchstückhaft... soll dann halt schnell über dafür reserviertes LTE 4 bzw. 5 soll es dann funken ! ?


      Was sich Lobby von Anbieter, Betreiber, Provider, mit Segen von "oben" (Brüssel, Berlin...) jedoch für "geplante/n Modernisierung, Netzausbau, Wartung..." über Jahrzehnte im Vorfeld fürstlich Vor-finanzieren ließen, wie die (Schein)Regierung/en selbst auch, in Gebühren per Umlagen u.s.w. u.s.f. versteckt - zu dumm nur, wenn damit dann doch keine Rücklagen gebildet, sondern viele Summen "verspekuliert" wurden, zu dumm nur weil Aufsicht darüber sich auch mit bereicherte und stillschweigend zuschauend...


      Achtung Ironie

      waren ja nur ein paar Milliarden, na-ja ähm räusper "Billionen", jedoch hey ist doch wurscht oder, die Alten sind mit Überleben beschäftigt, die Jungen wissen's eh nicht, ein Restgroßteil hört weiter brav auf TV-EXPERTEN oder ist glücklich solang halt Regel-mäßig "Brot & Spiele", "Blockbuster" laufen - würg-brechreiz !


      Mmh ? ! ? "ist auch nicht weiter tragisch, wo doch eh schon alles verstrahlt ist, da machen ein paar Millionen Kilowatt zusätzlich auch nichts mehr"

      - so denken die "Genehmiger/innen = Honorardarsteller/innen" nun mal, da juckt es auch nicht, denn sogenannte Mehrfachstation-Mobil-Haustelefone, wo 10mal höhere Streu-Störstrahlung als ein Mobiltelefon haben, benutzt ja auch fast jede zweite Familie, sogar freiwillig ! Und hey, die Leute greifen ja auch freiwillig tief in die Tasche um sich Ersatz-Freunde zuzulegen, wie praktisch die früh "Smartphone" genannt zu haben, obwohl alles andere als "smart", wenn deren Streu-Stör-stahlungs-Frequenzen, Preis und Wanzenfunktionen betrachtend !


      --

      Doch mal was ganz anders - wie man sich eigentlich nicht drüber den Kopf zerbrechen müßte, WICHTIG #Freibier: zumindest für Deutschland gilt eine Art Pflicht zur Duldung bzw. Zwangsrecht der Betreiber erst ACHTUNG ab 6000 kWh pro Jahr / pro Haushalt - Anstatt sich nun im Einzeln nur drüber aufzuregen, wie wäre es sich mal Gedanken zu machen, über sich selbst und seinen Verbrauch, denn in heutiger Zeit sind 6000 kWh (KILOWATTSTUNDEN) pro Haushalt und Jahr meiner Erfahrung nach nicht gerade wenig "Saft", wo da verpulvert werden !

      Achtung Ironie

      Ja gut, natürlich braucht die eine oder andere Familienbande drei oder mehr TV's, drei bis fünf PC's, ne Sonnenbank, nen Gartenbrunnen, alles automatisch obendrein versteht sich...

      (ächz, latürnich!)

      - Jenen sei geraten gründlichst drüber nachzudenken aus einem "Haushalt", zumindest für die Strom-Abzählung, aus einem Haushalt zwei zu machen ;-) *fg

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      Verweise:

      https://www.klagemauer.tv/inde…l&keyword=politik&id=8917

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      LiG mikael

    gea-waldviertler.at