„Orthografie im Internetzeitalter wichtig oder nichtig ?“

Orthografie, sozusagen die Lehre korrekter Rechtschreibung & Schreibweise...


Dazu auch die Nebenfrage;

welche Möglichkeiten gibt es, Besucher auf oftmals mühevoll und aufwendig gestaltete Weltnetzseiten zu erfreuen, wo sie doch schon mal heraus gefunden haben, auf dem Dschungel an Angeboten ?

Das hängt mit mehr als einem Faktor zusammen und ist nicht allein einer perfekten Weltnetzseite und deren Funktionen geschuldet... - hängt das gar mit "korrekter Rechtschreibung..." zusammen ?


Und was meinen Spezialisten dazu, wie begründen sie ihre Argumente ?


So vielfältig wie das Internet und deren Nutzung selbst, so vielfältig sind die Meinungen bzw. die Formulierungen dazu, im Grunde jedoch alle mit der selben Erkenntnis...


Dieser Artikel möge dies beleuchtend verdeutlichen, dazu einige Zitate / Fach-Meinungen in Teilauszügen:


„..die perfekte Ausleuchtung des Aufnahmeorts, ein gutes Mikrofon, aufwändige Animationen und Schnitt, der keine “Ähs” und “Ähms” übrig lässt - meist scheuen Autoren keinen Aufwand, um ihren Teilnehmern ein beeindruckendes Erlebnis zu garantieren. Bei näherem Hinsehen fallen sie dann aber auf: die Rechtschreib- oder Grammatikfehler in Kurs- oder Lektionsbeschreibungen, auf den „Slides“ oder gar im Titel des Kurses, Artikels...


...Argumente, warum Sie auf eine korrekte Sprache achten sollten:

  • Potenzielle Interessierte können Kompetenz nicht beurteilen...
  • Unter allen Marketing-Maßnahmen gehört das Prüfen der Rechtschreibung zu den günstigsten...
  • Texte mit falsch geschriebenen Wörtern vermindern Ihre Chancen bei Google...
  • Am Ende entscheidet der Kunde, Interessierte, Besucher, nicht Google, ob er/sie bleibt, weiterhin kommt...“

oder;


„...Rechtschreibung wird leicht unterschätzt - weil das Leben auch ohne sie zu funktionieren scheint - man "weiß ja, was gemeint ist". Natürlich weiß man das - meistens jedenfalls. Inhalt ist noch selten an ein paar Schreibfehlern gescheitert. Genauso, wie Sie wissen, dass z.B. jemand Interesse an Ihnen hat - er würde Ihnen ja sonst nicht schreiben. Aber wenn Sie ganz ehrlich sind, dann wollen Sie es nicht wissen, sondern spüren.
Und das ist der Punkt, den Sie beim Online-Austausch nicht vergessen sollten. Denn neben dem Inhalt ist es auch hier das Äußere, das erst mal zählt - der erste Blick...


...Eine korrekte Rechtschreibung ist heute dank verschiedener Hilfsmittel sicherlich kein untrügliches Zeichen mehr von Bildung - dafür aber von Mühe und Sorgfalt. Und offenbart damit die gewisse Wertschätzung des Gegenübers, die den Unterschied ausmacht...

...eine E-Mail, in der nicht nur auf die rechte Schreibung der Worte, sondern auch auf richtige Interpunktion und das visuelle Strukturieren des Inhalts Wert gelegt wird, ist wie die gute Kleidung bei einem ersten Treffen - „Der erste Eindruck zählt“ !


Auch und gerade bei einer Form der Kommunikation, die jeglicher Körpersignale entbehrt und ohne Stimme, Tonfall und Blickkontakt auskommen muss. Denn seien wir ehrlich: der Unwille ein Korrekturprogramm zu verwenden oder im Wörterbuch nachzuschlagen kann denselben negativen Effekt haben wie eine undeutliche oder sogar feuchte Aussprache oder das Erscheinen in Arbeitskleidung beim ersten Treffen. Und neben der suggerierten Mühe und Wertschätzung bietet eine korrekte Rechtschreibung zudem gerade beim einstweiligen Online-Kontakt ungeahnte Spiel- und Sprachmöglichkeiten, derer man sich nicht durch Bequemlichkeit berauben sollte...“


wie auch;


„...Wer die Rechtschreibung nicht beherrscht, bekommt im Berufsleben Probleme. Daran hat sich im Grundsatz nicht viel geändert. Umso lauter beklagen Eltern und Bildungsexperten die "Rechtschreibkatastrophe" an deutschen Grundschulen, ihrer Ansicht nach verursacht durch veränderte Rechtschreibvermittlungs-Konzepte reformatorisch denkender Pädagogen. Wächst eine Generation heran, die kaum in der Lage ist, fehlerfrei zu schreiben? Wie lernen Kinder am besten schreiben? Welchen Einfluss haben digitale Medien auf die Rechtschreibung bei Kindern und Erwachsenen?...“


oder;


„...Rechtschreibfehler scheinen immer gehäufter aufzutreten. Was sagt es aus, wenn jemand nicht rechtschreiben kann? Und wie wichtig ist Rechtschreibung eigentlich? ein emotionales Thema.

...vor vierzig Jahren sei eine Hauptschule in der Lage gewesen, fast allen korrektes Schreiben beizubringen – von den Gymnasien ganz zu schweigen, erklären die älteren Generationen gern. Sie mussten dieselben Wörter immer wieder und wieder schreiben und schwitzten regelmäßig bei Diktaten. Sie übernahmen Stehsätze wie „Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich“ und eine grundlegende Einstellung: Rechtschreibfehler sind peinlich.

Seitdem hat sich einiges geändert: Rechtschreibfehler sind zwar immer noch peinlich – aber nur noch denen, die sie erkennen – und die sich dafür fremdschämen. Diejenigen, die über eine problematische „Pupertät“ oder heftigen „Widerstand“ schreiben, reagieren auf die Anmerkung, dass dies nicht korrekt sei, oft eher gereizt. Woher dieser Sinneswandel?...“


Und noch einige Meinungen Wissender;

...

Orthographie gehört zur Professionalität

Zwar kann man durchaus streitbar darüber diskutieren, ob Artikel, die im Internet veröffentlicht werden, anders aufgebaut und anders formuliert werden sollten als Print-Artikel; die Einhaltung der Grammatik und Rechtschreibung hingegen ist alternativlos.

Nur wer sich auch orthografisch Mühe gibt, wird als glaubwürdig und professionell wahrgenommen.

Niemand ist perfekt. Jedem ist selbst in hochdotierten Zeitungen schon der eine oder andere Rechtschreibfehler aufgefallen – trotz Lektorat. Bleibt es bei einem Fauxpas, dann bucht der Leser ihn schnell unter Flüchtigkeitsfehler ab. Fällt ihm aber bereits ein zweiter Fehltritt auf, dann verhärtet sich der Verdacht der Schludrigkeit. Das Image des Autors und des Mediums leidet. Für den Verfasser sind seine Texte wie Visitenkarten, wie Empfehlungen und Referenzen für neue Kunden. Man sollte also schon aus purem Eigeninteresse einen guten Schreibstil pflegen.

Jeder erkannte Fehler holt den Leser aus den Tiefen des Textes, in den er idealerweise bereits versunken war. Es lenkt ab vom Inhalt und verschlechtert so die Lesbarkeit. Während einzelne Fehler verziehen werden, kostet eine kontinuierlich schlechte Grammatik und Rechtschreibung Besucher. Insbesondere die Stammleserschaft verabschiedet sich, wenn Texte orthografisch fragwürdig sind. Darüber hinaus achtet übrigens auch Google auf die Rechtschreibung...

...

Wer sie partout nicht einhält muss mit einem schlechteren Ranking leben.


treffend bemerkt;


"Schreibstil ist Geschmackssache, Rechtschreibung aber alternativlos"...


...Nicht nur bei redaktionellen Angeboten wie Blogs und Magazinen machen Rechtschreibfehler einen schlechten Eindruck. Potentielle Neukunden, die sich über ein Unternehmen informieren wollen, übertragen den nachlässigen Umgang mit der Sprache auf die Qualität der Dienstleistung oder des Produkts.


Wer als Publizist ernst genommen werden will, muss also zwingend die Rechtschreibung beherrschen. Das gilt auch, wenn man sich für einen eher lockeren, ja vielleicht sogar flapsigen Schreibstil entschieden hat.

Und natürlich macht es für einen Profi keinen Unterschied, ob er einen Artikel auf dem eigenen Portal veröffentlicht oder etwas bei Facebook oder Twitter postet. Auch wenn es gerade in sozialen Netzwerken orthografisch drunter und drüber geht, sollte man sich nicht in die Riege der Rechtschreibverweigerer einreihen.

Besser ist es als Leuchtturm aus dem „Meer der Ahnungslosen“ herauszustechen.


Gerade in der digitalen Kommunikation und in sozialen Netzwerken ist falsche Rechtschreibung auch ein Ausdruck von Faulheit. Auf dem Smartphone oder Tablet ist ein Beitrag schneller verfasst, wenn man alles klein schreibt. Doch ignorierte Groß- und Kleinschreibung verschlechtert die Lesbarkeit eines Textes, genauso wie eigenwillige Abkürzungen. Das gilt für kurze Posts genauso wie für lange Artikel. Gerade weil ein Tweet nur maximal 140 Zeichen umfasst ist es nicht zu viel verlangt, ihn vor dem Veröffentlichen einmal gegenzulesen...“

...

"Das Internet ist gnädig, der Leser aber empfindlich"...

:endeZitat/e bzw. -auszüge

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Uns zumindest ist klar geworden, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, gerade auch als Weltnetzseiten-Betreiber/in dafür Sorge zu tragen, sich im Internet trotz aller „Trend´s“, "korrekt" zu präsentieren - innerhalb seines Verfügungsraumes dringend auf die Einhaltung korrekter Rechtschreibung zu achten - und gar Vorbildlich dies zu pflegen ;-)

(für uns dringend von Nöten, gerade in einer Gesellschaft wo sich noch viel Unsinn bieten lassen soll...)


Letztlich ist doch alles wie ein Spiegel, der "Website", der Verfasser/in, ganz gleich ob in Artikeln, Beiträgen... - "wie im Innern, so im Außen", könnte man fast sagen.

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"Alles ist Schwingung, so auch auch Licht, Ja im Optimalfall gar harmonisch" - Zitat mikael am 12072017


Hoffe dieser Beitrag in Form eines Artikels hier auf OKiTALK.com gefiel, über ein "Mag ich" freut man sich.

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Quelle, detaillierte Hinweise dazu finden sich auch auf:

https://www.trainerbibel.de/do…wie-sie-fehler-vermeiden/

https://www.zeit.de/angebote/p…agazin_onlinepartnersuche

https://www.ndr.de/kultur/kult…l,rechtschreibung190.html

https://diepresse.com/home/bil…htig-ist-die-Orthografie-

https://www.selbstaendig-im-ne…d-wie-du-sie-verbesserst/

http://www.sprachschach.de/richtige-rechtschreibung-online/

https://bildungsklick.de/schul…-gesellschaft-es-moechte/

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    Artikel Diskussions Beiträge 1

    • ein bild malen ist nicht schwer. aber dafür eins, das jeder verstehen solll um so mehr. Alle biblios im deutschsprachigem raum bestehen aus 26 buchstaben. Mit 26 buchstaben wird die welt erklärt? ist das möglich? wohl ehr nicht. Die grammatik und…

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